• 6. Juni 2015

U23 – Saisonrückblick

U23 – Saisonrückblick

U23 – Saisonrückblick 1024 711 Pablo Thiam

Platz drei nach der Hin­run­de

Zur Halb­se­rie lag die VfL-U23 auf Rang drei der Regio­nal­li­ga Nord, hat­te 30 Punk­te und ein Tref­fer­ver­hält­nis von 37:25 vor­zu­wei­sen. Ins­ge­samt neun Sie­ge und drei Unent­schie­den stan­den nach 17 Spie­len fünf Nie­der­la­gen gegen­über. Der Ham­bur­ger SV II war Spit­zen­rei­ter zur Halb­se­rie und hat­te sat­te 15 Punk­te Vor­sprung auf die Wöl­fe. Das soll­te sich wäh­rend der Rück­run­de ändern.

Der VfL II star­te­te furi­os in die Spiel­zeit und hat­te nach vier Par­ti­en bereits zehn Punk­te auf der Haben­sei­te. Es gab Sie­ge gegen Reh­den (3:2), St. Pau­li II (2:0) und in Neu­müns­ter (1:0). Dazwi­schen trenn­te man sich von Han­no­ver 96 II 1:1-Unentschieden. Aller­dings Pech hat­te gleich in der ers­ten Par­tie gegen Reh­den Neu­zu­gang und Sturm­hoff­nung Dino Med­je­do­vic, der sich ein Kreuz­band riss und mona­te­lang aus­fiel. Beson­ders auf­fäl­lig in der Sai­son­start­pha­se waren die neu­en Offen­siv­ak­teu­re Amin Affa­ne (kam von Ener­gie Cott­bus) und Robert Herr­mann (Han­no­ver 96 II), die bei­de eini­ge Tor­er­fol­ge bei­steu­er­ten.

Die ers­te Sai­son­nie­der­la­ge folg­te am fünf­ten Spiel­tag zu Hau­se gegen Spit­zen­rei­ter Ham­bur­ger SV II (1:3), der lan­ge ver­lust­punkt­frei die Tabel­le der Regio­nal­li­ga Nord anführ­te. Eine Woche dar­auf folg­te die Nie­der­la­ge in Mep­pen, eben­falls mit 1:3. Anschlie­ßend, gegen den TSV Havel­se, erspiel­te sich die U23 einen kla­ren 4:0-Heimerfolg, muss­te sich aller­dings eine Woche spä­ter beim VfB Lübeck mit 0:1 geschla­gen geben. Die Leis­tun­gen waren bereits in die­ser ers­ten Sai­son­pha­se zu schwan­kend. Die nächs­ten drei Begeg­nun­gen ent­schie­den die Wöl­fe dann alle­samt für sich (Gos­lar 7:2, Nor­der­stedt 3:0, Olden­burg 1:0). Beson­ders der Kan­ter­sieg gegen Gos­lar hat­te es in sich. Amin Affa­ne erziel­te gleich vier Tref­fer und hat­te nach 13 Spiel­ta­gen acht Tore mar­kiert. Rück­keh­rer Albi­on Avdi­jaj kam bis dato auf sechs „Buden“.

In Flens­burg folg­te die vier­te Sai­son­nie­der­la­ge (2:3), wäh­rend­des­sen man schlie­ßend Auf­stei­ger Freie Tur­ner Braun­schweig mit 4:2 nach Hau­se schick­te – und das lan­ge Zeit in Unter­zahl. Aus den ver­blie­be­nen vier Par­ti­en der Hin­run­de hol­te das VfL-Team fünf Zäh­ler. So gab es Unent­schie­den gegen Lüne­burg (2:2) - trotz einer 2:0-Führung - und bei der Reser­ve von Ein­tracht Braun­schweig (1:1) sowie eine 1:4-Niederlage im Spit­zen­spiel bei Wer­der Bre­men II. Nach der Par­tie bei den Wer­de­ranern lag der VfL II auf Rang vier mit 26 Zäh­lern. Der HSV II führ­te das Klas­se­ment kurz vor der Halb­se­rie mit kom­for­ta­blen zehn Zäh­lern Vor­sprung an. Für die VfL-U23 ende­te die Vor­run­de ver­söhn­lich - mit einen 3:1-Erfolg gegen den BV Clop­pen­burg 1919.

 

VfL II wird Vize­meis­ter

FUSSBALL - Wolfsburg vs Rehden, RL Nord

Die Rück­run­de in der Regio­nal­li­ga Nord begann bereits in der zwei­ten Novem­ber-Hälf­te 2014. Der VfL II ging als Tabel­len­vier­ter ins Ren­nen. Zum Rück­run­den­auf­takt wur­de der zwei­te Sieg in die­ser Sai­son gegen den FC St. Pau­li ein­ge­fah­ren. 3:0 ende­te die Par­tie in Wolfs­burg. Wie schon in der in der Vor­run­de trenn­te man sich anschlie­ßend von Han­no­ver 96 II 1:1-Unentschieden. Die Heim­par­tie gegen den VfR Neu­müns­ter 1910 (3:2) am 6. Dezem­ber war gleich­zei­tig der Abschied vom VfL-Sta­di­on am Els­ter­weg. Das neue AOK Sta­di­on im Aller­park war fort­an die neue Heim­spiel­stät­te der U23.

Die ers­te Par­tie im neu­en Jahr hat­te es gleich in sich. Der VfL II gas­tier­te beim Spit­zen­rei­ter Ham­bur­ger SV II und besieg­te ihn mit 3:1. Damit ver­kürz­te die Wöl­fe-Reser­ve den Rück­stand auf die Han­sea­ten auf fünf Zäh­ler. Pablo Thi­am resü­mier­te über den Start 2015: „Wir haben die Win­ter­pau­se für eine sehr inten­si­ve Vor­be­rei­tung genutzt, mit vie­len Spie­len und einem guten Trai­nings­la­ger. Ich den­ke, dass wir näher zusam­men­ge­rückt sind und sich das Team men­tal und kör­per­lich ver­bes­sert hat.“

Das war nun zu spü­ren. In der anschlie­ßen­den Heim­par­tie gegen Mep­pen (3:0) revan­chier­te sich die U23 für die 1:3-Hinspielniederlage. Nun war man voll drin im Spit­zen­kampf und behaup­te­te die­se Posi­ti­on auch durch einen 2:1-Auswärtserfolg beim TSV Havel­se. Einen klei­nen Rück­schlag gab es dann gegen Lübeck (2:3). Damit hat­te der VfL II gegen den Auf­stei­ger von der Loh­müh­le in die­ser Sai­son kei­nen Punkt geholt. Die nächs­ten bei­den Spie­le ent­schie­den die jun­gen Wöl­fe klar für sich (Gos­lar 3:0) und Ein­tracht Nor­der­stedt (6:0). Gegen Nor­der­stedt mar­kier­ten Paul Segu­in und Amin Affa­ne je zwei Tref­fer und Robert Herr­mann ein Tor, wobei das 1:0 einem Eigen­tor der Gäs­te ent­sprang. Über Nacht war der VfL II erst­mals Tabel­len­füh­rer in der Sai­son 2014/2015 und kämpf­te nun vor allem mit Bre­men II um die Spit­ze. Ham­burg II erleb­te wäh­rend der Rück­run­de einen deut­li­chen Ein­bruch.

Die Aus­gangs­la­ge war mitt­ler­wei­le sehr gut für die U23. Doch nur fünf Punk­te aus den kom­men­den fünf Par­ti­en (Olden­burg 0:3, Flens­burg 1:1, Freie Tur­ner Braun­schweig 2:0, Lüne­burg 1:1 und Wer­der Bre­men II 1:2) kos­te­ten wahr­schein­lich die Meis­ter­schaft. Beim Spit­zen­spiel gegen die Wer­de­raner Anfang Mai im AOK Sta­di­on nütz­te der Mann­schaft auch ein Platz­ver­weis eines Bre­mer Spie­lers nichts. Die Gäs­te waren ziel­stre­bi­ger und gewan­nen nicht unver­dient. Auch sie­ben Punk­te aus den ver­blie­be­nen drei Begeg­nun­gen hal­fen nicht mehr. Bre­men II war Meis­ter, der VfL II Zwei­ter.

Pablo Thi­am: „Ich gra­tu­lie­re Bre­men ganz herz­lich zum Staf­fel­sieg und Auf­stieg in die drit­te Liga. Es war ein span­nen­der Kampf und genau das, was wir uns auch in die­ser Alters­klas­se wün­schen. Die jun­gen Spie­ler sol­len auf ihrem Weg zum Pro­fi-Dasein ler­nen, unter Druck ihre und die Zie­le der Grup­pe zu ver­fol­gen. Des­halb ist es immer von Vor­teil, wenn unse­re Liga so stark und aus­ge­gli­chen ist wie in der abge­lau­fe­nen Sai­son.“