• 10. Juli 2020

Wolfsburger Schule für Vielfalt

Wolfsburger Schule für Vielfalt

Wolfsburger Schule für Vielfalt 1024 683 Pablo Thiam

Der VfL Wolfs­burg hat am Mon­tag, 6. Juli, gemein­sam mit Ant­je Biniek (Gleich­stel­lungs­be­auf­trag­te der Stadt Wolfs­burg), dem Fan­pro­jekt Wolfs­burg und Pablo Thi­am (Inte­gra­ti­ons­be­auf­trag­ter des VfL Wolfs­burg) zum ers­ten Mal vier Wolfs­bur­ger Schu­len mit dem Label „Wolfs­bur­ger Schu­le für Viel­falt“ aus­ge­zeich­net. Die Haupt­schu­le Vors­fel­de, die Real­schu­le Vors­fel­de, das ASG Wolfs­burg sowie das THG Wolfs­burg beka­men im AOK Sta­di­on ein regen­bo­gen­far­be­nes Tür­schild über­reicht, wel­ches von den Schü­le­rin­nen und Schü­lern im Pro­jekt erar­bei­tet wur­de.

Innovatives Gemeinschaftsprojekt

Das Pro­jekt „Wolfs­bur­ger Schu­le für Viel­falt“ gibt es seit Sep­tem­ber 2019 und glie­dert sich in drei Tei­le. Nach dem Besuch von Work­shops beim VfL Wolfs­burg im ers­ten Schul­halb­jahr wer­den im zwei­ten Teil eige­ne Pro­jekt­ide­en an der Schu­le ent­wi­ckelt und umge­setzt. Im drit­ten Teil fin­det ein Abschluss­tur­nier mit einem Markt der Mög­lich­kei­ten und die Ver­lei­hung des Tür­schilds „Wolfs­bur­ger Schu­le für Viel­falt“ statt. Lei­der muss­ten die Pro­jekt­tei­le zwei und drei die­ses Jahr auf­grund der Coro­na-Pan­de­mie ent­fal­len, die Schu­len wur­den den­noch aus­ge­zeich­net, da die Pro­jekt­part­ner gemein­sam ein star­kes Zei­chen für Viel­falt, Tole­ranz, mensch­li­che Wer­te und gegen Dis­kri­mi­nie­rung set­zen möch­ten. Die Pro­jekt­schu­len set­zen sich bei „Wolfs­bur­ger Schu­le für Viel­falt“ mit Inhal­ten wie Anti­ras­sis­mus, For­men von Dis­kri­mi­nie­rung, Zivil­cou­ra­ge, Sexis­mus und Homo­pho­bie aus­ein­an­der. Die Bil­dungs­zie­le sind dabei: Prä­ven­ti­on, Auf­klä­rung, Inte­gra­ti­on, Aus­tausch, Ein­ste­hen für Wer­te, poli­ti­sche Bil­dung sowie Auf­zei­gen von Viel­falt. Bei der Über­ga­be der Tür­schil­der kamen die ver­schie­de­nen Pro­jekt­par­tei­en kurz vor dem Start der Som­mer­fe­ri­en zusam­men und zogen ein durch­weg posi­ti­ves Fazit zu der Pre­mie­re unter erschwer­ten Bedin­gun­gen:

Antje Biniek (Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Wolfsburg):

Ich freue mich sehr, dass der Auf­takt geglückt ist und die ers­ten vier Schu­len in Wolfs­burg sich erkenn­bar für Viel­falt, Akzep­tanz und Demo­kra­tie stark machen. Als ehe­ma­li­ge Mit­ar­bei­te­rin des Fan­pro­jekts und jet­zi­ge Gleich­stel­lungs­be­auf­trag­te bin ich natür­lich stolz, dass ich koope­ra­tiv mit dem VfL Wolfs­burg ein so wich­ti­ges Pro­jekt ins Leben geru­fen habe. Gemein­sam haben wir ein außer­schu­li­sches For­mat ent­wi­ckelt, wel­ches jun­ge Men­schen dort abholt, wo sie ste­hen und gleich­zei­tig die Mög­lich­keit bie­tet, sie am gesell­schaft­li­chen Dis­kurs zu betei­li­gen und ihren Ansich­ten sowie Mei­nun­gen Raum zu geben.“

Wall­pa­per #Viel­falt des VfL Wolfs­burg zum Down­load

Pablo Thiam (Integrationsbeauftragter VFL Wolfsburg/ Leiter VFL-Fußball.Akademie):

In aktu­ell her­aus­for­dern­den Zei­ten fin­de ich es sehr wich­tig, dass sich Jugend­li­che für mensch­li­che und demo­kra­ti­sche Wer­te, Viel­falt und ein Für- und Mit­ein­an­der ein­set­zen. Damit dies jedoch gelingt, müs­sen sich Jugend­li­che gegen­sei­tig begeg­nen und ken­nen­ler­nen. Nur so kön­nen Vor­ur­tei­le abge­baut, Gemein­sam­kei­ten ent­deckt, auf­ge­baut und ver­stärkt wer­den. Das Pro­jekt bie­tet Wolfs­bur­ger Schu­len hier­für einen her­vor­ra­gen­den Rah­men.“

Kira (Schülerin Theodor-Heuss-Gymnasium Wolfsburg):

Das Pro­jekt hat uns sehr gut gefal­len. Wir hat­ten viel Spaß – auch auf­grund wech­seln­der Arbeits­me­tho­den wie Team­ar­beit und Rol­len­spie­le. Die Team­lei­ter waren dabei sehr freund­lich, sind auf uns ein­ge­gan­gen und haben kei­nen Druck auf­ge­baut. Ins­ge­samt hat das Pro­jekt unse­re Klas­se noch stär­ker zusam­men­ge­bracht.“